
Kronen Zeitung
HAMANN ÜBER SCHIRI:
„Hat‘s wirklich geschafft, dass ich sprachlos bin“
„Ich glaube, der Herr Hartmann hat es geschafft, dass ich wirklich das erste Mal sprachlos bin“, gab sich Sky-Experte Didi Hamann nach dem Bundesliga-Derby zwischen Köln und Leverkusen (1:2) verblüfft. Der Grund: Schiedsrichter Robert Hartmann hatte im Spiel erst eine umstrittene Entscheidung getroffen, ehe er nach Schlusspfiff einen Fehler einräumte.
In der ersten Hälfte hatte Kölns Eric Martel Exequiel Palacios‘ Pass im eigenen Strafraum mit angelegtem Arm abgelenkt. Hartmann entschied auf Strafstoß für die Leverkusener, Patrick Schick verwandelte zum zwischenzeitlichen 1:0.
Eine Schiri-Entscheidung, die nicht nur unter den Köln-Fans für Diskussionen sorgte, auch der Unparteiische selbst gestand nach dem Spiel: „Ich muss sagen, dass ich mich jetzt nach dem Spiel besser fühlen würde, wenn ich auf weiterspielen entschieden hätte.“ Er habe Martels Arm weiter weg vom Körper wahrgenommen und da sich auch der VAR nicht zu Wort meldete, blieb es bei seiner Entscheidung. „Wenn ich jetzt auf die Bilder blicke, muss ich schon sagen, der Arm ist schon sehr, sehr nahe am Körper“, so Hartmann.
„Ich falle irgendwann vom Glauben ab“
Überrascht reagierte auch Hamann, jedoch nicht aufgrund der Entscheidung Hartmanns, sondern dessen Geständnis. „Weil das ein Elfmeter ist. Der spielt mit dem Arm den Ball, wir spielen Fußball. Das ist ein absichtliches Handspiel für mich. Ich falle irgendwann vom Glauben ab, weil es passieren viele Sachen, wo meiner Meinung nach Fehler gemacht werden. Jetzt hat er heute eine Entscheidung richtig getroffen und dann stellt er sich nachher hin und sagt, er hätte den Elfmeter lieber nicht gegeben“, argumentierte der 59-fache Teamspieler Deutschlands
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